Bereits am Anfang wurde festgestellt, dass die englische Rechtschreibung nur wenigen Regeln folgt, die Schreibweise der meisten Wörter also einfach gelernt werden muss. Dieser Tatbestand ist eine echte Spaßbremse. Wir empfehlen aber, im Gegensatz zur Schule, den absoluten Schwerpunkt auf die mündliche Kommunikation zu legen und die Orthographie erstmal Orthographie sein zu lesen. Weiter empfehlen wir, viel zu lesen, Romane, Zeitungen etc., dann prägt sich die Orthographie automatisch ein. Weiter erweitern Sie so Ihren Wortschatz und steigern die Geschwindigkeit, mit der Sie einen Satz erfassen. Last not least ist lesen ein interessantes Abenteuer, abenteuerlicher vielleicht als vieles, was die Realität so bietet. Wir haben im Teil Literatur auch nicht deshalb so viele vollvertonte Kurzgeschichten eingebaut, weil wir nichts zu tun haben, sondern weil wir ernsthaft der Meinung sind, dass es sehr hilfreich ist, sich diese Geschichten anzuhören. Sie sind von muttersprachlichen Sprechern eingesprochen. Diesen Teil des Lehrbuchs werden wir immer erweitern.

Die Zeichensetzung ähnelt der Zeichensetzung im Deutschen. Einer der auffallendsten Unterschiede ist, dass bei restriktiven Relativsätzen, also bei Relativsätzen, die für das Verständnis des Satzes erforderlich sind, keine Komma gesetzt werden. Das ist im Französischen übrigens auch so. Wir werden die Regeln der Interpunktion in den folgenden Kapiteln vorstellen. Das oben Gesagte meinen wir aber durchaus Ernst. Es läßt sich leichter einprägen, wenn man mal ein paar Romane liest oder regelmäßig eine englische Zeitung.

Weiter werden wir uns in diesem Kapitel mit einigen der gebräuchlichsten Suffixe (Wortendungen) und Präfixe (Vor dem Wort stehende Partikel) befassen. Es erleichtert das Lernen von Vokabeln, wenn man einzelne Bestandteile eines Wortes erkennt.