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Der Infinitiv unterscheidet sich auch in der Form vom Gerundium.
Gerundien und Infinitive sehen zwar unterschiedlich aus, hinsichtlich ihrer grammatikalischen Funktion jedoch unterscheiden sie sich nie.
Es gibt Verben, die können sowohl mit Gerundien als auch mit Infinitiven verwendet werden.
Es gibt aber auch Verben, deren Bedeutung, je nachdem, ob sie mit Gerundium oder Infinitiv verwendet werden, ändert.
Folgende Verben erhalten, je nachdem ob ein Infinitiv oder ein Gerundium folgt eine andere Bedeutung: to forget, to go on, to mean, to regret, to remember, to stop, to try
Weiter ist manchmal zu unterscheiden, ob der Ausführende der durch das Verb beschriebenen Handlung bestimmt ist oder unbestimmt ist. Ist er unbestimmt, wird mit einem Gerundium konstruiert, ist er bestimmt, mit einem Infinitiv.
Bei allen Verben, die einen Gerundium anschließen können, ist dieser Zusammenhang zu berücksichtigen.
Ob der aktivische oder passivische Gerundium verwendet wird, ist bedeutungslos, der aktivische und der passivische Gerundium unterscheiden sich hinsichtlich ihres semantischen Gehaltes nicht.
To like, to love, to hate gehören zu den Verben, bei denen zwischen einer allgemeiner Aussage und einer Aussage, die sich auf einen konkreten Zusammenhang bezieht, zu unterscheiden ist.
Auch die Verwendung eines Objektes kann Einfluss auf die Wahl zwischen Gerundium und Infinitiv haben.
Eine Faustregel ist: Gerundien werden wie Adjektive, Infinitive wie Substantive verwendet.
Sowohl ein Infinitiv als auch ein Gerundium kann mit der Präposition for verbunden werden.
Sowohl Gerundien als auch Infinitive können in Fragesätzen auftreten.
Aus stilistischen Gründen vermeidet man, sofern dies möglich, das Gerundium, wenn das Verb im Hauptsatz in einer Verlaufsform steht.
Infinitive und Gerundien können nie nach Präpositionen verwendet werden.