Pronomen sind Fürwörter, stehen, wie der Name schon sagt, FÜR etwas anderes. Pronomen haben sehr unterschiedliche Funktionen, die meisten vertreten nicht nur irgendetwas, sondern haben noch eine andere Funktion. Sie zeigen an, wem etwas gehört, stellen eine Beziehung zwischen einem Relativsatz und dem Hauptsatz her, bedeuten, dass das eigentliche Subjekt des Satzes nicht bekannt ist, um nur einige Funktionen zu nennen. Eine Ausnahme bilden hierbei die Personalpronomen. Die Personalpronomen haben außer der Vertretungsfunktion keine weitere Funktion.

Beispiel für Personalpronomen: ich, du, er, sie, es, wir, ihr (I, you, he, she, it, we, you, they).

Possessivpronomen (besitzanzeigendes Fürwort); Bsp.: mein, dein, sein, unser, euer, ihr (my, your, his, her, its, our, your, their)

Reflexivpronomen (rückbezügliches Fürwort); Bsp.: mich, dich, sich, uns, euch, sich (myself, yourself, himself, herself, itself, ourself, yourself, themselves)

Demonstrativpronomen (hinweisendes Fürwort); Bsp.: der, dieser, jener, derselbe (this, that, these)

Determinativpronomen (auf Relativpronomen hinweisendes Fürwort); Bsp.: derjenige, diejenige, dasjenige (the one, this one, that one)

Relativpronomen (bezügliches Fürwort); Bsp.: der, welcher, was (who, which, what)

Interrogativpronomen (fragendes Fürwort); Bsp.: wer, was, welcher, wo, wie, warum, weshalb (Who, What, Which, Where, Why)

Indefinitivpronomen (unbestimmtes Fürwort); Bsp.: man, etwas, jemand, alle (one, something, somebody, all)