
To be ist ein Hilfsverb, dient zur Bildung der Verlaufsformen
und der Passivformen.
To be kann aber auch Vollverb sein, entspricht dann
dem deutschen Verb sein. Genau genommen ist es meist
ein Kopulaverb, Teil eines Prädikates, und weist,
wie andere Kopulaverben auch, zum Beispiel werden, dem
Subjekt des Satzes eine Eigenschaft zu.
Er ist reich.<=> Er wird reich.
Er ist Arzt. <=> Er wird Arzt.
Alleinstehend finden wir es, wie auch sein deutsches
Pendant, selten, Beispiele für eine Verwendung
als Nicht – Kopulaverb ist zum Beispiel jener
bekannte, inzwischen zum Kalauer mutierte, Ausspruch
Descartes.
Ich denke also bin ich.
 |
Beispiele |
|
| |
He is a doctor. |
|
| |
Er ist Arzt. |
|
| |
The children are in the garden. |
|
| |
Die Kinder sind im Garten. |
|
|
Weiter ist to be, wie auch das deutsche sein, Teil einer
Umschreibung für müssen. Wir kennen eine ähnliche
Konstruktion auch im Deutschen, wo sie allerdings selten
benutzt wird.
Es ist noch viel zu tun. <=> Es muss noch viel
getan werden.
 |
Beispiele |
|
| |
It is to be done by tonight. |
|
| |
Bis heute abend muss es gemacht sein. |
|
| |
You are to be home by nine o'clock. |
|
| |
Du musst bis um neun Uhr zu Hause sein. |
|
| |
Peter was to read this article yesterday. |
|
| |
Peter sollte es gestern lesen (gelesen haben). |
|
|
|