
Sieht man von der dritten Person Singular ab, entspricht
im Präsens die finite Form dem Infinitiv. Lediglich
die dritte Person Singular weicht vom Infinitiv ab, hier
wird ein –s angehängt. Weiter gibt es noch
zwei hochfrequenten Verben, to be (sein) und to have (haben),
die vollkommen unregelmäßig sind.
Wie der oben stehenden Tabelle zu entnehmen ist, hat
das Englische formal keine Höflichkeitsform, keine
Sie-Form. (Was möchten Sie). Die Höflichkeitsform
entspricht sowohl im Singular (Herr Maier, was möchten
Sie), wie auch im Plural (Sehr geehrte Damen und Herren,
was möchten Sie) der zweiten Person. Einfacher
ausgedrückt, das englische you entspricht sowohl
du wie auch Sie. Folglich kann man im Englischen auch
niemandem das Du anbieten, von daher der Witz „you
can say you to me“. Das Fehlen einer eigenen grammatikalischen
Form für die Höflichkeitsform bedingt quasi
zwangläufig einen etwas lockereren Umgang, ein
Eindruck der noch durch die Tatsache verstärkt
wird, dass zumindest im amerikanischen Raum es üblicher
ist als zum Beispiel im deutschsprachigen Raum, sich
mit dem Vornamen anzusprechen.
Wie immer gilt auch hier, dass es leider ein paar Ausnahmen
zur Regel gibt: Vor dem 's' in der dritten Person Singular
wird in manchen Fällen ein 'e' eingeschoben. Wie auch
bei der Pluralbildung geschieht das nach 'o', 's', 'ch'
und nach 'x':
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