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Inhaltsverzeichnis Kapitel 27 27.4 Verwendung von Gerundien
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Kapitel 27: Gerundien, Partizipien und Substantivierungen

  27.4 Verwendung von Gerundien

Ein Gerundium ist ein Zwischending zwischen Verb und Substantiv. Es hat - wie bereits erwähnt - sowohl Merkmale, die auf ein Verb hinweisen als auch solche, die auf ein Substantiv hinweisen. Dementsprechend vielfältig sind die Möglichkeiten, ein Gerundium zu verwenden.
 
Ein Gerundium kann
  wie ein Verb
    mit einem Objekt verbunden werden oder durch Adverbien näher bestimmt werden
    sowohl Aktiv- oder auch Passivformen annehmen
    durch seine Form einen Zeitbezug herstellen
  wie ein Substantiv
    Subjekt oder Objekt sein
    durch ein Possessivpronomen bestimmt werden.

Gerundien, wie auch Infinitive können in verschiedenen Formen auftreten, als Subjekt, Objekt oder als verbale Ergänzungen. Eine verbale Ergänzung ist ein Zusatz zu einem Verb, einem Substantiv oder einem Adjektiv. Dieser Zusatz ist aus einem Verb hervorgegangen, hat aber nun die Funktion eines Substantivs. Kann ein gerund stehen, dann ist normalerweise auch ein Substantiv möglich.

Beispiele
  I am afraid of the dog. (the dog = Substantiv)
  I am afraid of eating. (eating = substantivische Funktion [genauer: Objekt])

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